Ellbogen

Orthopädie & Orthopädische Chirurgie

Ellbogengelenk

Die Wirbelsäule (lat.: Columna vertebralis, griech. rhachis) ist in ihrer Gesamtheit das zentrale tragende Konstruktionselement der Wirbeltiere. Sie bildet nicht nur die knöcherne Mitte des Körpers, sie verbindet auch alle anderen Teile des Skelettes miteinander. Darüber hinaus umhüllt die Wirbelsäule das im Wirbelkanal liegende Rückenmark.

Freiheitsgrade

Im Ellenbogengelenk sind die Beugung und Streckung des Unterarms gegenüber dem Oberarm und das Umwenden des Unterarms möglich. Die folgend angegebenen Bewegungsumfänge gehen von der Neutralstellung aus.

Beugung und Streckung

 

Die Beugung und Streckung finden im Oberarm-Speichen-Gelenk und im Oberarm-Ellen-Gelenk statt. Eine Beugung kann bis zu 150° (Winkel zwischen Unterarm und Oberarm) durchgeführt werden. Eine Streckungsfähigkeit über die Neutralstellung hinaus ist nicht bei jedem Menschen gegeben. Bei Kindern und Frauen kann eine Überstreckbarkeit von etwa 10° bestehen.

 

Umwenden des Unterarms

 

Das Umwenden des Unterarms wird durch Drehbewegung der Speiche gegenüber der Elle ermöglicht. Diese Drehbewegung findet im körpernahen Ellen-Speichen-Gelenk und entsprechend auch im körperfernen Ellen-Speichen-Gelenk (Articulatio radioulnaris distalis) statt. Beide Bewegungen sind bis zu einem Winkel von 80 bis 90° möglich. Im Oberarm-Speichen-Gelenk kommt es dabei ebenfalls zu einer Drehbewegung.

 

Erkrankungen

Bei Fehlbeanspruchung des Gelenkes kann es zum so genannten Tennisellbogen (Epicondylitis) oder zum Ulnarisrinnen-Syndrom kommen. Durch Infektionen kann eine Gelenkentzündung (Arthritis) auftreten.

Die Ellbogendysplasie ist eine häufigere Entwicklungsstörung des Ellbogengelenkes bei jugendlichen Tieren großwüchsiger Hunderassen.

 

Verletzungen

Das Ellenbogengelenk ist bei Sport und Spiel und bei körperlicher Arbeit hohen Belastungen ausgesetzt. Bereits im frühen Kindesalter sind bei Überbelastung Knochenbrüche und Verrenkungen häufig. Je nach Lokalisation werden die Frakturen nach den am Ellenbogengelenk beteiligten Knochen bezeichnet als: supracondyläre Oberarmfrakturen, Epicondylusabrisse am distalen Oberarm,

Ellenhakenfrakturen (Olecranonfrakturen) und Radiuskopffrakturen.

 

Es kommen auch Kombinationen dieser Verletzungen vor, besonders kombinierte Läsionen des proximalen Unterarms. Da es sich oft um erheblich verschobene gelenknahe Frakturen handelt, ist ein operatives Vorgehen angezeigt.

 

Ellenbogenluxationen sind nach den Schulterluxationen die häufigsten Luxationen großer Gelenke. Sie reponieren sich häufig spontan, können aber typische Begleitverletzungen haben, an denen trotz Reposition dann die stattgehabte Luxation zu erkennen ist: Radiuskopffrakturen, Epicondylusabrisse.

 

Bei Erwachsenen treten vor allem zum Teil schwer verschobene distale Oberarmfrakturen, Radiuskopffrakturen und Olecranonfrakturen auf, die je nach Knochenqualität mehrfragmentäre oder Trümmerbrüche darstellen können.

 

Da es sich um Gelenkbrüche handelt, sind hier operative Maßnahmen fast immer angezeigt, um die Gelenkflächen anatomisch wiederherzustellen.

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