Wirbelsäulentherapie - WST 5

Orthopädie & Orthopädische Chirurgie

CT - gestützte periradikuläre Infiltration (PRT)

Peridurale Infiltration (PDI) und periradikuläre Therapie (PRT),Bild aus der Radiologie!!!

 

Die Abbildung zeigt eine CT-gesteuerte periradikuläre Therapie der ersten Sakralwurzel (S1) rechts, die besonders häufig von einem Bandscheibenvorfall der letzten Lendenbandscheibe (L5/S1) irritiert wird.

 

Bei der periduralen Infiltration (PDI) bzw. der periradikulären Therapie (PRT) werden unter computertomographischer Kontrolle schmerzstillende, entzündungshemmende und gewebsverödende Medikamente millimetergenau an die schmerzende Nervenwurzel verabreicht. Dadurch kommt es zu einer Eindämmung der um die Nervenwurzel stattfindenden "mechanischen Entzündung" und zu einer Abschwellung des Nervs. Im Falle von Bandscheibenvorfällen kann manchmal auch ein Schrumpfen des verlagerten Bandscheibengewebes beobachtet werden.

 

Häufig sind mehrere solcher Infiltrationen notwendig, um den gewünschten therapeutischen Effekt zu erzielen. Durch das Abschwellen der Nervenwurzel besteht dann wieder relativ mehr Platz im Nervenaustrittsbereich der Wirbelsäule. Und obwohl einengende Knochenkanten oder Bandscheibenvorfälle weiter bestehen bleiben, kann Schmerzfreiheit erreicht werden. Zudem bewirkt die entzündungshemmende Wirkung des Cortisons, dass die Nervenwurzel nicht mehr so empfindlich auf mechanisch oder chemisch irritierende Reize (z.B. Bandscheibengewebe) reagiert.

 

Der Eingriff stellt keinen Ersatz für eine operative Therapie dar, kann aber im Falle von therapieresistenten Schmerzen bei fehlenden oder nur geringfügigen neurologischen Ausfällen als Alternative zur sofortigen Operation herangezogen werden.

Der Einsatz der Computertomographie ist für eine Injektionsbehandlung nicht zwingend notwendig, eine bildwandlergestützte Infiltration und sogar eine Infiltration ohne Bildgebung sind möglich. In letzterem Fall orientiert man sich an bestimmten Körperpunkten (anatomischen Landmarken). Wird ein ausreichend großes Infiltrationsvolumen gewählt, genügt eine annähernd exakte Spritzenplatzierung, weil sich die verabreichten Wirkstoffe in der Umgebung verteilen und die gedrückte Nervenwurzel dennoch wirksam umfluten können.

Eine exakte Vorgehensweise mit dem CT (Computertomographie) als bildgebendes Verfahren ist trotzdem zu empfehlen, insbesondere dann, wenn die Infiltrationen eine Diagnose sichern sollen.

Der schmerztherapeutische Effekt ist sehr gut.

 

Die Infiltration kann mehrfach wiederholt werden, ist komplikationsarm und sowohl ambulant als auch stationär durchführbar.

 

Eine Narkose ist nicht notwendig.

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